Zoo / Tiernachrichten / Tiernachrichten 2021 Januar

Tiernachrichten 2021 Januar

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu Tieren im Zoologischen Garten der Stadt Wuppertal.

Die Tiernachrichten basieren auf Beobachtungen von Besucher/innen des Wuppertaler Zoos oder stammen aus frei zugänglichen Quellen.

Die Rubrik "Tiernachrichten" an dieser Stelle dient eigentlich als Archiv für Neuigkeiten.

Aktuelle Neuigkeiten der letzten Wochen finden Sie gegebenfalls auf der Seite "Das ist neu".

 

 


 

Das Krokodil ist "Zootier des Jahres 2021"

Die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) hat das Krokodil zum "Zootier des Jahres 2021" gewählt.

Krokodile teilten sich ihren Lebensraum bereits mit den Dinosauriern. Seit mehr als 200 Millionen Jahren bevölkern die perfekten Jäger nahezu unverändert unseren Planeten - bis der Mensch auftauchte. Nun stehen die Nützlinge mit dem Imageproblem kurz vor dem Untergang, weswegen die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) das Krokodil zum "Zootier des Jahres 2021" gekürt hat.

Bei der diesjährigen Kampagne sollen mit den gesammelten Geldern vorrangig drei Projekte unterstützt werden, die sich um den Erhalt der Kuba-, Siam- und Philippinen-Krokodile kümmern.

Konkret werden dieses Jahr drei Schutzprojekt mit den Kampagnengeldern unterstützt. In der Natur leben nur noch knapp 100 Philippinen-Krokodile, daher wird auf den Philippinen der Bau neuer Auswilderungsanlagen für Krokodile und einer weitere Nachzuchtstation direkt in dem Auswilderungsgebiet finanziert. Zudem soll ein Zentrum für Umweltbildung, sowohl für Einheimische als auch für Touristen, entstehen und ein Konzept für nachhaltigen Tourismus in der Region umgesetzt werden.

In den Süßwassersümpfen Kubas haben Kuba-Krokodile ihr kleines Verbreitungsgebiet. Die Nachzuchtbemühungen der seltenen Krokodile verliefen bisher sehr erfolgreich, weshalb nun wieder Kuba-Krokodile unter kontrollierten Bedingungen ausgewildert werden. Um die Biologie der Tiere weiter zu erforschen und sie vor illegaler Wilderei zu schützen, erhalten einige der Krokodile GPS-Sender.

Auch Siam-Krokodile existieren nur noch in kleinen Populationen in Kambodscha, Laos und Thailand. Derzeit wird ein weiteres Restvorkommen auf Borneo vermutet, was nun mittels Umwelt-DNA aufgedeckt werden soll. Nur so können noch rechtzeitig Schutzmaßnahmen für die bedrohten Krokodile eingeleitet werden.

Der Grüne Zoo Wuppertal ist Platin Sponsor

Der Grüne Zoo Wuppertal, der derzeit ein Weibchen der bedrohten Stumpfkrokodile pflegt, beteiligt sich mit Unterstützung seines Fördervereins, dem Zoo-Verein Wuppertal e.V., als Platin-Förderer an der Aktion "Zootier des Jahres 2021".

Die Aktion "Zootier des Jahres" wurde 2016 von der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP), der Deutschen Tierparkgesellschaft (DTG) und der Gemeinschaft der Zooförderer (GdZ) ins Leben gerufen und wird auch vom Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) unterstützt.

Bei der Wahl zum jeweiligen "Zootier des Jahres" werden Tierarten berücksichtigt, deren Bedrohung nur wenig im Fokus der Öffentlichkeit steht.

Grüne Zoo Wuppertal und Zoo-Verein Wuppertal e.V. beteiligen sich regelmäßig an der Aktion "Zootier des Jahres".

Weitere Informationen zu der Aktion "Zootier des Jahres" gibt es bei der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP) auf www.zootierdesjahres.de

:: Pressemitteilung Der Grüne Zoo Wuppertal
:: 28. Januar 2021 ::

 

Zootier des Jahres 2021 Krokodil (Pressebild Der Grüne Zoo Wuppertal)

Pressebild: Zootier des Jahres 2021 Krokodil.

 

Junges Stumpfkrokodil am 5. Juli 2016 im Terrarium im Grünen Zoo Wuppertal (Pressefoto Barbara Scheer - Der Grüne Zoo Wuppertal)

Pressefoto: Junges Stumpfkrokodil am 5. Juli 2016 im Terrarium im Grünen Zoo Wuppertal.

 


 

Okapi-Zuchtpaar Deto und Lomela

Die Eltern des aktuell erwarteten Okapi-Jungtiers sind der Okapi-Bulle "Deto" und die Okapi-Kuh "Lomela".

Okapi-Bulle Deto

Der Okapi-Bulle "Deto" wurde am 24. August 2001 im Diergaarde Blijdorp in Rotterdam geboren.

Seine Eltern waren die Okapi-Kuh "Demba" und der Okapi-Bulle "Tom".

Am 29. September 2002 wechselte "Deto" von Rotterdam nach Belgien in den Zoo Antwerpen. Von dort ging es am 17. August 2004 weiter in die Tschechische Republik in den Zoo Dvur Kralove. Am 29. Juli 2009 reiste "Deto" erneut, diesmal in den Zoo Frankfurt. Von dort kam "Deto" am 29. Oktober 2012 in den Zoologischen Garten der Stadt Wuppertal.

Okapi-Kuh Lomela

Die Okapi-Kuh "Lomela" wurde am 22. Juli 2003 ebenfalls im Diergaarde Blijdorp in Rotterdam geboren.

Ihre Eltern waren die Okapi-Kuh "Lisala" und der Okapi-Bulle "Kiburt".

Am 19. September 2005 wechselte "Lomela" von Rotterdam in den Zoo Frankfurt. Von dort kam "Lomela" am 9. April 2013 in den Zoologischen Garten der Stadt Wuppertal.

Gemeinsamer Nachwuchs von Lomela und Deto

Das Okapi-Paar "Lomela" und "Deto" hat bisher viermal gemeinsam Nachwuchs bekommen.

MAIKO

Am 14. Februar 2011 wurde im Zoo Frankfurt das männliche Okapi-Jungtier "Maiko" geboren. Okapi "Maiko" wechselte am 6. November 2013 von Frankfurt nach Polen in den Zoo Wroclaw. Für "Lomela" war "Maiko" die erste Geburt.

ZIA

Am 4. Oktober 2014 wurde im Grünen Zoo Wuppertal das weibliche Okapi-Jungtier "Zia" geboren, das am 18. März 2015 im Wuppertaler Zoo plötzlich und völlig überraschend an akutem Herzversagen verstarb.

ELANI

Am 7. Oktober 2016 wurde im Grünen Zoo Wuppertal das weibliche Okapi-Jungtier "Elani" geboren. Am 17. April 2018 verließ das Okapi-Jungtier "Elani" den Zoologischen Garten der Stadt Wuppertal. Neue Heimat des Okapi-Jungtiers "Elani" wurde der Parco Zoo Falconara in Italien.

THABO

Am 10. Januar 2019 wurde im Grünen Zoo Wuppertal das männliche Okapi-Jungtier "Thabo" geboren, das derzeit noch im Wuppertaler Zoo lebt.

:: 21. Januar 2021 ::

 

Okapi-Kuh LOMELA und Okapi-Bulle DETO beim Paarungsversuch am 11. August 2013 im Grünen Zoo Wuppertal

Archivbild: Okapi-Kuh LOMELA und Okapi-Bulle DETO beim Paarungsversuch am 11. August 2013 im Grünen Zoo Wuppertal.

 


 

Nachwuchs beim Okapi erwartet

Derzeit leben drei Okapis im Zoologischen Garten der Stadt Wuppertal.

Das weibliche Okapi "Lomela" ist trächtig. Der Termin für diese Geburt eines Okapi-Jungtiers ist nicht genau vorhersagbar. Für die Okapi-Kuh "Lomela" wäre es die fünfte Geburt.

Okapi-Vater des erwarteten Okapi-Nachwuchs wäre der Okapi-Bulle "Deto".

Das am 10. Januar 2019 geborene männliche Okapi-Jungtier "Thabo", das bislang immer mit der Okapi-Mutter zusammen war, wird zurzeit bereits nachts von der Okapi-Mutter getrennt, um es schrittweise an die Selbstständigkeit zu gewöhnen.

Filmbericht " Wuppertaler Zoo freut sich auf eine seltene Okapi-Geburt" der WDR Lokalzeit Bergisches Land am 20. Januar 2021 auf www.wdr.de

:: 20. Januar 2021 ::

 

Das am 10. Januar 2019 geborene männliche Okapi-Jungtier THABO mit Okapi-Mutter LOMELA am 9. Februar 2019 im Okapi-Haus im Wuppertaler Zoo

Archivbild: Das am 10. Januar 2019 geborene männliche Okapi-Jungtier THABO mit Okapi-Mutter LOMELA am 9. Februar 2019 im Okapi-Haus im Wuppertaler Zoo.

 


 

Bonobos im Grünen Zoo Wuppertal

Am letzten Öffnungstag des Grünen Zoo Wuppertal im Jahr 2020, dem 1. November 2020, lebten im Zoologischen Garten der Stadt Wuppertal zehn Bonobos: Die drei adulten weiblichen Bonobos "Eja", "Kichele" und "Muhdeblu", die drei adulten männlichen Bonobos "Bili", "Birogu" und "Mato", das weibliche Bonobo-Jungtier "Akeena" sowie die drei männlichen Bonobo-Jungtiere "Ayubu", "Azibo" und "Bakari".

Der am 11. August 1989 im Wuppertaler Zoo geborene männliche Bonobo "Birogu" wurde am 15. Dezember 2020 im Grünen Zoo Wuppertal im Alter von 31 Jahren euthanasiert.

Somit leben im Grünen Zoo Wuppertal aktuell noch neun Bonobos, vier weibliche Bonobos und fünf männliche Bonobos.

Nach wie vor ist vom Zoologischen Garten der Stadt Wuppertal geplant, dass das Bonobo-Weibchen "Eja" mit seinen drei männlichen Bonobo-Jungtieren "Ayubu", "Azibo" und "Bakari" den Grünen Zoo Wuppertal verlässt und im Lauf des Jahres 2021 zum Ouwehands Dierenpark Rhenen (Niederlande) wechselt.

Nach dem Wegzug der "Eja-Gruppe" verbleiben im Grünen Zoo Wuppertal die beiden adulten männlichen Bonobos "Bili" und "Mato". Aufgrund seines Alters wird "Mato" wohl keine Nachkommen mehr zeugen, so dass der männliche Bonobo "Bili" die ihm von Anfang an zugedachte Zuchtrolle übernehmen könnte.

Ob das mit den drei verbleibenden weiblichen Bonobos "Akeena", "Kichele" und "Muhdeblu" gelingt, bleibt der Zukunft vorbehalten.

:: 16. Januar 2021 ::

 

Männlicher Bonobo MATO am 2. Juni 2019 im Menschenaffen-Haus im Wuppertaler Zoo

Archivbild: Männlicher Bonobo MATO am 2. Juni 2019 im Menschenaffen-Haus im Wuppertaler Zoo.

 

Bonobo Mato ist der älteste Bonobo mit exakter Altersbestimmung

Der männliche Bonobo "Mato" wurde am 22. Dezember 1963 im Zoo Frankfurt am Main geboren. Dadurch kann das Alter des Bonobo-Männchens "Mato" genau bestimmt werden. Bisher ist Bonobo "Mato" der älteste Bonobo, dessen Alter genau festgestellt werden kann.

Zurzeit ist Bonobo "Mato" 57 Jahre alt.

Mehr Informationen zum Bonobo-Männchen "Mato" und zu den Wuppertaler Bonobos im Grünen Zoo Wuppertal im seinerzeitigen Artikel "Bilis Kumpel Mato ist mit 55 Jahren der älteste Bonobo der Welt" der WZ Westdeutsche Zeitung vom 12. Juli 2019 auf www.wz.de

:: 16. Januar 2021 ::

 

Männlicher Bonobo MATO am 3. Juni 2019 im Menschenaffen-Haus im Zoologischen Garten Wuppertal

Archivbild: Männlicher Bonobo MATO am 3. Juni 2019 im Menschenaffen-Haus im Zoologischen Garten Wuppertal.

 

Männlicher Bonobo MATO am 3. Juni 2019 im Menschenaffen-Haus im Grünen Zoo Wuppertal

Archivbild: Männlicher Bonobo MATO am 3. Juni 2019 im Menschenaffen-Haus im Grünen Zoo Wuppertal.

 

Ältester Bonobo in einem deutschen Zoo: Bonobo Margrit im Zoo Frankfurt

Die Bonobo-Mutter des Bonobo-Männchens "Mato" ist das Bonobo-Weibchen "Margrit". Das Bonobo-Weibchen "Margrit" wurde im Freiland wahrscheinlich 1951 oder 1952 geboren und gelangte als Jungtier im Dschungel des Kongo-Gebietes in eine Aufzuchtstation.

Im November 1959 kam "Margrit" bereits erwachsen aus Zaire in den Frankfurter Zoo.

Im Zoo Frankfurt gelang mit "Margrit" die Welterstzucht von Bonobos in menschlicher Obhut.

"Margrit" bekam insgesamt sechs Jungtiere im Zoo Frankfurt, darunter im Jahr 1963 "Mato".

Die Bonobo-Mutter "Margrit" ist natürlich deutlich älter als ihr Bonobo-Sohn "Mato". Allerdings kann das Geburtsdatum von "Margrit" nur geschätzt werden.

Nach der aktuellen Internet-Darstellung des Frankfurter Zoos lebt das bald 70 Jahre alte Bonobo-Weibchen "Margrit" als ältestes Tier im Zoo Frankfurt.

Der Zoo Frankfurt vermutet, dass der weibliche Bonobo "Margrit", der auf die 70 Lebensjahre zugeht, sehr wahrscheinlich sogar der älteste Bonobo auf der Welt ist.

Information "Welches Tier ist das älteste im Frankfurter Zoo?" des Zoo Frankfurt am 16. Januar 2021 auf www.zoo-frankfurt.de

Artikel "Wenn Tiere alt werden" in Zoo.F, Das Magazin aus dem Zoo Frankfurt, Ausgabe 1/2021, Seite 16 bis 20, auf www.zoo-frankfurt.de

:: 16. Januar 2021 ::

 

Der damals 55 Jahre alte männliche Bonobo MATO am 3. November 2019 im Menschenaffen-Haus im Grünen Zoo Wuppertal

Archivbild: Der damals 55 Jahre alte männliche Bonobo MATO am 3. November 2019 im Menschenaffen-Haus im Grünen Zoo Wuppertal.

 

Zoo-Geschichten von Dr. Lisa Grund in der WZ:
"Kardiologische Behandlung des Bonobo-Männchens Birogu"

Regelmäßig berichtet Dr. Lisa Grund, Tierärztin des Zoologischen Gartens der Stadt Wuppertal, in der Westdeutschen Zeitung über ihre Arbeit.

Vor etwas über einem Jahr schilderte die Zoo-Tierärztin die kardiologische Untersuchung des Bonobo-Männchens "Birogu".

Am 29. Oktober 2019 war das Menschenaffen-Haus im Zoologischen Garten der Stadt Wuppertal von morgens bis zum Nachmittag für Zoobesucher/innen geschlossen.

Anlass für diese Maßnahme war die kardiologische Untersuchung des Bonobo-Männchens "Birogu" mit Unterstützung durch einen Humanmediziner aus der Kardiologie des Agaplesion Bethesda Krankenhaus in Wuppertal.

In Vollnarkose wurde der Bonobo "Birogu" gründlich untersucht. Nach einer Stunde konnte festgestellt werden, dass "Birogu" einen ungefährlichen Gallenstein und ein leicht vergrößertes Herz hat. Für sein Herz erhält "Birogu" unterstützende Medikamente.

Bericht "Humanmediziner untersucht Bonobo: Birogu hat ein vergrößertes Herz" der WZ Westdeutsche Zeitung am 2. November 2019 auf www.wz.de

:: 16. Januar 2021 ::

 

Männlicher Bonobo BIROGU am 3. November 2019 im Menschenaffen-Haus im Grünen Zoo Wuppertal

Archivbild: Männlicher Bonobo BIROGU am 3. November 2019 im Menschenaffen-Haus im Grünen Zoo Wuppertal.

 

Angriffe auf Bonobo Birogu

Über Angriffe auf Bonobo "Birogu" wurde bereits im Jahr 2019 berichtet. Zuvor war seinerzeit auch der männliche Bonobo "Bili" angegriffen worden.

Durch unterschiedliche Gruppierungen (Separierung der "Eja-Gruppe", reine "Männer-Gruppe") wollte der Grüne Zoo Wuppertal seinerzeit die Probleme managen.

Nachdem seinerzeit auch das Männchen "Birogu" gebissen wurde, hatte der Wuppertaler Zoo Mitte des Jahres 2019 entschieden, das Bonobo-Weibchen "Eja" mit seinen drei männlichen Jungtieren "Azibo", "Ayubu" und "Bakari" mittelfristig abzugeben.

Mehr Informationen im seinerzeitigen Artikel "Angriffe auf Bonobo Birogu im Wuppertaler Zoo" der WZ Westdeutsche Zeitung vom 7. Juni 2019 auf www.wz.de

Im Herbst 2020 gab es wohl wieder Beißereien bei den Bonobos im Grünen Zoo Wuppertal, unter denen die männlichen Bonobos "Birogu" und "Bili" litten.

:: 16. Januar 2021 ::

 

Männlicher Bonobo BIROGU am 1. Juni 2019 auf der Außenanlage am Menschenaffen-Haus im Wuppertaler Zoo

Archivbild: Männlicher Bonobo BIROGU am 1. Juni 2019 auf der Außenanlage am Menschenaffen-Haus im Wuppertaler Zoo.

 


 

Trauer um Bonobo Birogu

Die Bonobo-Gruppe im Grünen Zoo Wuppertal hat eines ihrer Mitglieder verloren. Der 31jährige männliche Bonobo "Birogu" wurde am 15. Dezember 2020 eingeschläfert, nachdem bei ihm während einer Narkose schwere innere Verletzungen festgestellt worden waren.

Diese Verletzungen waren die unglückliche Folge von Bissen durch seine Artgenossen, die er zuvor abbekommen hatte. Trotz der schnellen tierärztlichen Versorgung, bei der auch ein Human-Mediziner zu Rate gezogen wurde, musste schließlich die Entscheidung zur Einschläferung getroffen werden.

Innerartliche Auseinandersetzungen, bei denen es auch zu Beißereien kommt, gehören zu den arttypischen Verhaltensweisen von Bonobos. Besonders dominante Weibchen setzen auf diese Weise gegenüber ihren männlichen Artgenossen ihre Stellung innerhalb der Gruppe durch.

"Birogu" wurde 1989 in Wuppertal geboren und ist damit der erste Bonobo, der in Wuppertal zur Welt gekommen ist.

Seine Mutter "Catherine" war 1988 aus Stuttgart in den Wuppertaler Zoo gekommen, wo sie bis zu ihrem Tod 1995 lebte.

Über drei Jahrzehnte gehörte "Birogu" der Bonobo-Gruppe im Wuppertaler Zoo an, wo er an der Aufzucht zahlreicher Jungtiere beteiligt war und auch selbst mehrfach für Nachwuchs gesorgt hat. Mit seinen 31 Jahren war "Birogu" bereits ein älteres Tier, das wegen einer altersbedingten Herzschwäche schon seit 2019 in Behandlung war.

Mit der Pflege und Zucht von Bonobos leistet der Grüne Zoo Wuppertal einen wichtigen Beitrag zum Erhalt dieser hochbedrohten Menschenaffenart. Er beteiligt sich am Erhaltungszuchtprogramm für Bonobos der europäischen Zoogemeinschaft und engagiert sich darüber hinaus auch für Freilandprojekte, die die Erforschungs und den Schutz der Bonobos in ihrem natürlichen Lebensraum zum Ziel haben.

Aktuell leben neun Bonobos im Grünen Zoo Wuppertal. Unter den fünf weiblichen und vier männlichen Tieren sind mit den männlichen Zwillingen "Azibo" und "Ayubu", dem Männchen "Bakari" und dem Weibchen "Akeena" nicht nur vier Nachkommen von "Birogu", sondern auch der mit großem Abstand weltweit älteste männliche Bonobo "Mato", der 1963 im Zoo Frankfurt geboren wurde und seit 1988 in Wuppertal lebt.

:: Pressemitteilung Der Grüne Zoo Wuppertal ::
:: 15. Januar 2021 ::

 

Männlicher Bonobo BIROGU auf der Außenanlage am Menschenaffen-Haus im Grünen Zoo Wuppertal (Pressefoto Claudia Philipp - Der Grüne Zoo Wuppertal)

Pressefoto: Männlicher Bonobo BIROGU auf der Außenanlage am Menschenaffen-Haus im Grünen Zoo Wuppertal.

 


 

Gorillas in einem Zoo in Kalifornien mit Corona infiziert

Video "Gorillas mit Corona infiziert" der Zeitschrift Zeit online am 12. Januar 2021 www.zeit.de

:: 12. Januar 2021 ::

 

Männlicher Westlicher Flachlandgorilla VIMOTO (links) mit den beiden weiblichen Westlichen Flachlandgorillas GRACE (Mitte) und UKIWA (rechts) am 22. Mai 2020 auf der Außenanlage am Menschenaffen-Haus im Grünen Zoo Wuppertal

Archivbild: Männlicher Westlicher Flachlandgorilla VIMOTO (links) mit den beiden weiblichen Westlichen Flachlandgorillas GRACE (Mitte) und UKIWA (rechts) am 22. Mai 2020 auf der Außenanlage am Menschenaffen-Haus im Grünen Zoo Wuppertal.

 


 

Kraienkopp

Mit Eröffnung des JuniorZoo im Grünen Zoo Wuppertal im Jahr 2015 kamen acht männliche und sieben weibliche Kraienköppe aus dem Tierpark Nordhorn in den Zoologischen Garten der Stadt Wuppertal.

Diese Hühner gingen auch außerhalb des JuniorZoo auf "Entdeckertour". Zoogäste konnten die Kraienköppe damals zeitweise auch am Weg bei den Sibirischen Steinböcken oder bei der Anlage für die Europäischen Biber direkt aus der Nähe betrachten.

Die meisten der seinerzeit am JuniorZoo untergebrachten Kraienköppe sind wohl Opfer eines Fuchses geworden.

Der Kraienkopp (Gallus gallus f. domestica) ist eine Zuchtform des Haushuhns.

:: 10. Januar 2021 ::

 

Kraienkopp am 22. März 2016 im Grünen Zoo Wuppertal (Foto Diedrich Kranz)

Archivbild: Kraienkopp am 22. März 2016 im Grünen Zoo Wuppertal.

 

Kraienkopp am 22. März 2016 im Zoologischen Garten der Stadt Wuppertal (Foto Diedrich Kranz)

Archivbild: Kraienkopp am 22. März 2016 im Zoologischen Garten der Stadt Wuppertal.

 

Kraienkopp am 22. März 2016 im Zoo Wuppertal (Foto Diedrich Kranz)

Archivbild: Kraienkopp am 22. März 2016 im Zoo Wuppertal.

 

Kraienkopp am 22. März 2016 im Wuppertaler Zoo (Foto Diedrich Kranz)

Archivbild: Kraienkopp am 22. März 2016 im Wuppertaler Zoo.

 

Kraienkopp am 22. März 2016 im Grünen Zoo Wuppertal (Foto Diedrich Kranz)

Archivbild: Kraienkopp am 22. März 2016 im Grünen Zoo Wuppertal.

 

Kraienkopp am 22. März 2016 im Zoologischen Garten Wuppertal (Foto Diedrich Kranz)

Archivbild: Kraienkopp am 22. März 2016 im Zoologischen Garten Wuppertal.

 


 

Bergischer Krüper

Im Oktober 2012 kamen zwei männliche und drei weibliche Bergische Krüper in den Zoologischen Garten der Stadt Wuppertal.

Der Bergische Krüper (Gallus gallus f. domestica) ist eine Zuchtform des Haushuhns und wird auch als Krüper oder Krüperhuhn oder Kruphuhn oder Bergischer Kräher oder Uellen oder Leindecker bezeichnet.

In Westfalen wird diese Zuchtform des Haushuhns Westfälischer Krüper genannt.

Im Jahresbericht 2013 - 2015 des Grünen Zoo Wuppertal wurde diese Zuchtform des Haushuhns als Bergischer Zwergkrüper (Gallus glus f. domo.) gelistet.

Mehr alte Fotos vom Bergischen Krüper im Wuppertaler Zoo auf www.zoo-wuppertal.net

:: 9. Januar 2021 ::

 

Männlicher Bergischer Krüper am 21. März 2016 im Grünen Zoo Wuppertal (Foto Diedrich Kranz)

Archivbild: Männlicher Bergischer Krüper am 21. März 2016 im Grünen Zoo Wuppertal.

 


 

Hoffnung auf Nachwuchs beim Hirscheber

Bei den Hirschebern im Zoologischen Garten der Stadt Wuppertal ist die Hirscheber-Sau "Yala" trächtig.

Im Jahr 2019 hatte "Yala" das männliche Hirscheber-Jungtier "Palu" zur Welt gebracht.

Das im August 2020 geborene weibliche Hirscheber-Jungtier von "Yala" blieb namenlos, weil es nach der Geburt tot aufgefunden wurde.

Meldung "Zoo hofft auf Nachwuchs" von Radio Wuppertal am 8. Januar 2021 auf www.radiowuppertal.de

:: 8. Januar 2021 ::

 

Das am 8. August 2019 geborene Hirscheber-Jungtier PALU am 23. August 2019 auf der Außenanlage im Zoologischen Garten Wuppertal

Archivbild: Das am 8. August 2019 geborene Hirscheber-Jungtier PALU am 23. August 2019 auf der Außenanlage im Zoologischen Garten Wuppertal.

 


 

Silberrücken Vimoto

Der männliche Westliche Flachlandgorilla "Vimoto" wurde am 11. März 1995 im Zoo Zürich geboren. "Vimoto" zog am 23. Januar 2001 zum Zoo Leipzig und wechselte am 3. April 2002 zum Zoo de la Boissière du Doré an der Loire in Westfrankreich.

Der Gorilla-Mann "Vimoto" verließ am 27. November 2009 den Zoo de la Boissière du Doré (Frankreich) und kam in den Zoologischen Garten der Stadt Wuppertal.

Am 28. November 2009 war "Vimoto" zum ersten Mal im Schaugehege des Wuppertaler Zoos zusammen mit der Gorilla-Dame "Grace" zu sehen. Die anderen drei Gorilla-Frauen (Lomela, Roseli und Ukiwa) waren zunächst nicht mit im Schaugehege.

Das Gorilla-Weibchen "Lomela" starb am 8. Dezember 2015.

Mehr Informationen zum Silberrücken "Vimoto" im Artikel "Vimoto und seine drei Damen" im ZooMagazin Ausgabe 01 /2016, Seite 24 und 25, auf www.wz-media.de

Mehr alte Fotos vom Silberrücken "Vimoto" im Wuppertaler Zoo auf www.zoo-wuppertal.net

:: 4. Januar 2021 ::

 

Silberrücken VIMOTO am 29. März 2016 im Grünen Zoo Wuppertal (Foto Diedrich Kranz)

Archivbild: Silberrücken VIMOTO am 29. März 2016 im Grünen Zoo Wuppertal.

 


 

Bartgeier

Der erste Bartgeier im Zoologischen Garten der Stadt Wuppertal kam 1973 in den Wuppertaler Zoo. Im Jahr 1975 wurde dieser einzelne männliche Bartgeier an ein Zuchtprogramm nach Innsbruck und Wien abgegeben. Das Bartgeier-Männchen wurde 42 Jahre alt und Bartgeier-Vater von 15 Bartgeiern, von denen einige Bartgeier ausgewildert wurden.

Zuchtpaar im Wuppertaler Zoo

1981 kam ein junges Bartgeier-Paar in den Zoologischen Garten der Stadt Wuppertal, wo es als Bartgeier-Zuchtpaar von 1981 bis 2016 lebte.

Die beiden Wuppertaler Bartgeier (Gypaetus barbatus), die auch Lämmergeier genannt werden, gehörten zu der Unterart Eurasischer Bartgeier (Gypaetus barbatus barbatus Synonym Gypaetus barbatus aureus).

Erster Zuchterfolg im Zoo Wuppertal

Im Jahr 1999 gelang erstmals im Zoo Wuppertal die Bartgeier-Zucht. Das erste Bartgeier-Küken schlüpfte am 28. Januar 1999 und das zweite Bartgeier-Küken am 7. Februar 1999. Die beiden im Brutapparat geschlüpften Bartgeier-Jungtiere wurden die ersten Tage künstlich aufgezogen.

Auswilderung des Bartgeier-Jungtieres Sempach in der Schweiz

Da Bartgeier bei natürlicher Aufzucht nur ein Küken je Brut aufziehen, wurde der zuerst geschlüpfte Bartgeier-Jungvogel beeits am 15. März 1999 zur Auswilderung an Dr. Frey nach Wien gegeben.

Dr. Frey brachte das Wuppertaler Bartgeier-Küken zur weiteren Aufzucht zum Natur- und Tierpark Goldau (Schweiz), wo ein Paar Bartgeier zuvor sein eigenes Jungtier verloren hatte.

Der junge im Zoo Wuppertal geschlüpfte weibliche Bartgeier "Sempach" wurde am 2. Juni 1999 in der Val da Stabelchod in den Schweizer Alpen erfolgreich freigelassen.

Mehr Informationen im Artikel "Wo die jungen Bartgeier herkommen" von Dr. Hans Frey auf www.e-periodica.ch

Auswilderung des Bartgeier-Jungtieres Keno in Österreich

Das zweite Wuppertaler Bartgeier-Küken, das am 7. Februar 1999 geschlüpft war, wurde dem Wuppertaler Bartgeier-Elternpaar zurück in das Nest gelegt und von den beiden Wuppertaler Bartgeiern erfolgreich aufgezogen.

Dieses weibliche Bartgeier-Jungtier "Keno" wurde am 26. Mai 1999 in Wuppertal zur Auswilderung abgeholt. Nach der Freilassung in Rauris im Nationalpark Hohe Tauern wurde der Bartgeier-Jungvogel nach einigen Tagen wegen eines gebrochenen Beines wieder eingefangen. Die Verletzung war wohl auf einen Kampf mit einem älteren dort ansässigen Bartgeier zurückzuführen.

Der weibliche Bartgeier "Keno" wurde in der Veterinärmedizinischen Universität Wien tierärztlich versorgt und konnte zum Aufbau eines weiteren Zuchtpaares in einer Zuchtstation eingesetzt werden.

Mehr Informationen in der "Liste freigelassener Bartgeier in Österreich" auf www.wikipedia.org

Erste natürliche Aufzucht beim Bartgeier im Zoo Wuppertal

Die erste natürliche Aufzucht bei den Bartgeiern im Zoologischen Garten der Stadt Wuppertal gelang im Jahr 2001. Der Bartgeier-Jungvogel wurde vor dem Flüggewerden zur Ausbürgerung abgegeben und in den französischen Alpen im Gebiet Doran im Mont Blanc Massiv erfolgreich freigelassen.

Ende der Haltung von Bartgeiern im Grünen Zoo Wuppertal

Im Jahr 2016 endete die Haltung von Bartgeiern im Grünen Zoo Wuppertal.

Der männliche Bartgeier war Anfang Februar 2016 tot im Gehege aufgefunden worden. Der weibliche Bartgeier verließ den Wuppertaler Zoo am 12. April 2016 und wechselte nach Österreich zu einer Greifvogelstation in Haringsee.

Mehr Informationen zur Eulen- und Greifvogelstation Haringsee auf www.eulen-greifvogelstation.at

Mehr Informationen zu den Bartgeiern im Wuppertaler Zoo im Pinguinal Nr. 18 aus 2016, Seite 12 und 13, auf www.wuppertal.de

Mehr alte Fotos vom Bartgeier im Wuppertaler Zoo auf www.zoo-wuppertal.net

:: 3. Januar 2021 ::

 

Weiblicher Bartgeier am 23. März 2016 im Grünen Zoo Wuppertal (Foto Diedrich Kranz)

Archivbild: Weiblicher Bartgeier am 23. März 2016 im Grünen Zoo Wuppertal.

 

Weiblicher Bartgeier am 23. März 2016 im Grünen Zoo Wuppertal (Foto Diedrich Kranz)

Archivbild: Weiblicher Bartgeier am 23. März 2016 im Grünen Zoo Wuppertal.

 


 

Rosapelikan

Meistens sehen Zoogäste im Zoologischen Garten der Stadt Wuppertal die acht Rosapelikane aus der Nähe bei den Baumstümpfen oder auf der Wiese.

Aber jeden Tag gehen die Rosapelikane im Grünen Zoo Wuppertal auch in das Wasser der Außenanlage.

Mehr alte Fotos vom Rosapelikan im Wuppertaler Zoo auf www.zoo-wuppertal.net

:: 2. Januar 2021 ::

 

Rosapelikan am 22. März 2016 im Grünen Zoo Wuppertal (Foto Diedrich Kranz)

Archivbild: Rosapelikan am 22. März 2016 im Grünen Zoo Wuppertal.

 

Rosapelikane am 22. März 2016 im Zoologischen Garten Wuppertal (Foto Diedrich Kranz)

Archivbild: Rosapelikane am 22. März 2016 im Zoologischen Garten Wuppertal.

 

Rosapelikan am 22. März 2016 im Zoo Wuppertal (Foto Diedrich Kranz)

Archivbild: Rosapelikan am 22. März 2016 im Zoo Wuppertal.

 

Rosapelikane am 22. März 2016 im Wuppertaler Zoo (Foto Diedrich Kranz)

Archivbild: Rosapelikane am 22. März 2016 im Wuppertaler Zoo.

 


 

Rosaflamingo

In der neuen begehbaren Freiflugvoliere ARALANDIA im Zoologischen Garten der Stadt Wuppertal leben derzeit auch achtzehn Chileflamingos.

Auf dem Areal der neuen ARALANDIA-Anlage gab es vorher eine Anlage für Flamingos, auf der viele Jahre vier Flamingo-Arten lebten: Andenflamingo, Chileflamingo, Rosaflamingo und Roter Flamingo.

Mehr alte Fotos von Flamingos im Wuppertaler Zoo auf www.zoo-wuppertal.net

:: 1. Januar 2021 ::

 

Rosaflamingo am 23. März 2016 im Grünen Zoo Wuppertal (Foto Diedrich Kranz)

Archivbild: Rosaflamingo am 23. März 2016 im Grünen Zoo Wuppertal.

 

Rosaflamingo am 23. März 2016 im Wuppertaler Zoo (Foto Diedrich Kranz)

Archivbild: Rosaflamingo am 23. März 2016 im Wuppertaler Zoo.

 

Rosaflamingo am 29. März 2016 im Zoologischen Garten Wuppertal (Foto Diedrich Kranz)

Archivbild: Rosaflamingo am 29. März 2016 im Zoologischen Garten Wuppertal.