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Das ist neu

Collage: Zoologischer Garten Wuppertal, Kaiserwagen der Wuppertaler Schwebebahn und Märchenbrunnen im Zooviertel Wuppertal

Damit regelmäßige Besucher/innen dieser Webseite nicht die gesamte Webseite nach Neuem durchsuchen brauchen, werden hier die Veränderungen der letzten Wochen notiert.

 

 


 

Neue Tiernachrichten

 

Zoo-Tierärztin

In der WDR Lokalzeit Bergisches Land wurde die Zootierärztin Dr. Lisa Wiegmann porträtiert. In dieser Reportage wurde auch gezeigt, wie die Tierärztin dem Milu-Hirsch das Geweih absägte.

WDR-Filmbericht "Bergische Reportage: Die Zootierärztin" der WDR Lokalzeit Bergisches Land vom 25. September 2018 auf www.wdr.de

:: 25. September 2018 ::

 

Das Milu-Männchen mit abgesägtem Geweih und die sieben Milu-Weibchen am 22. September 2018 im Vorgehege am Stallgebäude der neuen Milu-Anlage im Grünen Zoo Wuppertal

Das Milu-Männchen mit abgesägtem Geweih und die sieben Milu-Weibchen am 22. September 2018 im Vorgehege am Stallgebäude der neuen Milu-Anlage im Grünen Zoo Wuppertal.

Die beiden im Frühjahr 2018 geborenen Milu-Jungtiere sind tot.

 


 

Asiatischer Rothund

Einer der sechs Asiatischen Rothunde im Zoologischen Garten der Stadt Wuppertal liebt es, sich auf einen Stein zu stellen, der von Wasser umgeben ist.

:: 22. September 2018 ::

 

Asiatischer Rothund am 19. September 2018 im Grünen Zoo Wuppertal

Asiatischer Rothund am 19. September 2018 im Grünen Zoo Wuppertal.

 


 

Orangeflossen-Panzerwels oder Antennen-Harnischwels ???

Im Aquarium im Zoologischen Garten der Stadt Wuppertal sind an "Becken 20 Flüsse und Seen des tropischen Südamerika" zwei Welsarten ausgeschildert: Orangeflossenpanzerwels und Schwarzbinden-Panzerwels.

Der Orangeflossenpanzerwels (Corydoras sterbai) wird auch als Orangeflossen-Panzerwels, Goldflossen-Panzerwels oder Gelbflossen-Panzerwels oder Prachtpanzerwels oder Sterbas Panzerwels bezeichnet.

Der Schwarzbinden-Panzerwels (Corydoras melanistius) wird auch Schwarzbindenpanzerwels oder Fleckpanzerwels genannt.

Zoobesucher/innen gehen im Aquarium im Wuppertaler Zoo davon aus, dass es sich bei den im Becken 20 zu betrachtenden Welsen entweder um die Tierart Orangeflossenpanzerwels oder Schwarzbinden-Panzerwels handelt.

Bei dem auf dem folgenden Foto zu sehenden Wels erkennen Zoogäste am Schaubecken im Aquarium schnell, dass es kein Schwarzbinden-Panzerwels ist. In einem wissenschaftlich geleiteten Zoo mit didaktischem Anspruch bleibt nach der Ausschilderung also nur noch die Zuordnung zur Tierart Orangeflossenpanzerwels übrig. Zwar sind keine orangefarbenen Flossen zu erkennen, aber Zoogäste vermuten dann, dass mit dem Alter diese Färbung variiert.

Wundersamer Weise gibt es im Becken 20 jedoch mehrere Welse, die weder der ausgeschilderten Tierart Orangeflossenpanzerwels noch der ausgeschilderten Tierart Schwarzbinden-Panzerwels angehören und nicht einmal der Familie der Panzer- und Schwielenwelse (Callichthyidae) zuzuordnen sind.

Die im Becken 20 zu sehenden, aber nicht ausgeschilderten, Welse gehören innerhalb der Familie der Harnischwelse (Loricariidae) zur Gattung der Antennen-Harnischwelse (Ancistrus).

Welse der Gattung Ancistrus sind bei privaten Aquarianern sehr beliebt.

Es gibt viele Arten (etwa 300) bei der Gattung Ancistrus, die sich aber nur sehr schwer voneinander unterscheiden lassen. Im Handel sind auch Hybriden aus verschiedenen Arten erhältlich. Die genaue Herkunft und Zuordnung mancher Exemplare lässt sich nicht eindeutig klären.

Die Ancistrus-Männchen kann man an ihrem "Geweih aus fleischigen Auswüchsen" auf dem Kopf erkennen, Weibchen haben kein "Geweih" oder nur sehr wenig Auswüchse.

Nach der wissenschaftlichen Taxonomie der Tiere werden unbestimmte Tierarten mit dem Gattungsnamen und dem Zusatz spec. oder sp. bezeichnet.

Demzufolge wäre der auf dem Foto zu sehende Wels im Grünen Zoo Wuppertal zumindest als Ancistrus spec. auszuzeichnen.

Es macht einen wunderlichen Eindruck, wenn der Grüne Zoo Wuppertal als Institution biologischer Bildung und Wissensvermittlung Tiere zeigt, die nicht ausgeschildert sind und daher von vielen Besucher/innen den vorhandenen Ausschilderungen falsch zugeordnet werden.

:: 11. September 2018 :: überarbeitet am 21. September 2018 ::

 

Kein Orangeflossen-Panzerwels sondern ein in der Art unbestimmter männlicher Antennen-Harnischwels (Ancistrus spec.) am 11. September 2018 an der Scheibe des Wasserbeckens im Aquarium im Grünen Zoo Wuppertal

Kein Orangeflossen-Panzerwels sondern ein in der Art unbestimmter männlicher Antennen-Harnischwels (Ancistrus spec.) am 11. September 2018 an der Scheibe des Wasserbeckens im Aquarium im Grünen Zoo Wuppertal.

 


 

Ein Eisbär auf dem Spaziergang durch den "Grünen Zoo"

Aus einem speziellen Blickwinkel konnten Zoogäste den Eindruck gewinnen, dass ein Eisbär durch den Grünen Zoo Wuppertal spazierte.

Tatsächlich spazierte Eisbär "Luka" nur über die kleine Außenanlage am Stallgebäude der Eisbärenanlage im Zoologischen Garten der Stadt Wuppertal.

:: 21. September 2018 ::

 

Eisbär LUKA im September 2018 im Grünen Zoo Wuppertal (Foto Klaus Tüller)

Eisbär LUKA im September 2018 im Grünen Zoo Wuppertal.

 


 

Rätselhaftes Kaninchen-Sterben auf der Patagonien-Anlage

Auf der Patagonien-Anlage im Zoologischen Garten der Stadt Wuppertal können Zoobesucher/inen Darwin-Nandus, Große Maras und Vikunjas betrachten.

Außer diesen drei ausgeschildertem Zoo-Tierarten konnte in den letzten Monaten eine große Anzahl von wild lebenden Kaninchen auf der Patagonien-Anlage beobachtet werden.

Zoogäste unterhielten sich aktuell über sterbende Kaninchen auf der Patagonien-Anlage.

Es musste wahrgenommen werden, dass Kaninchen zeitweise regungslos auf der Patagonien-Anlage lagen, dann aber krampfartige Anfälle bekamen, die von markerschütternden Schreien begleitet wurden.

Die Ursache für das rätselhafte Sterben der Wild-Kaninchen ist bisher nicht bekannt.

:: 18. September 2018 ::

 


 

Todes-Drama bei den Milus im Grünen Zoo Wuppertal

Manche Pflanzen können für Tiere schädlich sein, einige Pflanzen sind sogar so giftig, dass Tiere daran sterben können.

Generell ist diese Tatsache dem Wuppertaler Zoo wohl bekannt gewesen. Vor dem Einzug der Milus in die neue Milu-Anlage mit dem großen Außengehege, auch Milu-Wald genannt, kamen Afrikanische Zwergziegen auf das Areal des Milu-Waldes, um Gelbe Narzissen, auch als Osterglocken bekannt, abzufressen. Diese Maßnahme wurde wiederholt durchgeführt.

Umso überraschender war für Zoobesucher/innen die Information, dass vermutlich durch Samen, Früchte oder Blätter von Ahorn einige Milus im Grünen Zoo Wuppertal erkrankten.

Am Dienstagmorgen, dem 18. September 2018, waren sieben weibliche Milus im Vorgehege der neuen Milu-Anlage zu sehen. Die Zugänge zum Milu-Wald und zum Stallgebäude waren für die Milus verschlossen, so dass sich die sieben weiblichen Milus nur im Vorgehege des Stallgebäudes aufhalten konnten.

Der Milu-Hirsch und die beiden im Frühjahr 2018 geborenen Milu-Jungtiere waren nicht zu sehen.

Bereits am Freitagabend, dem 14. September 2018, war eines dieser Jungtier euthanasiert worden, das zweite Jungtier war lebensbedrohlich erkrankt.

:: 18. September 2018 ::

Nachtrag vom 20. September 2018: Das zweite Milu-Jungtier ist auch tot. Der Milu-Hirsch wurde ohne Geweih zeitweise einzeln im Vorgehege des Milu-Stallgebäudes beobachtet.

 


 

Weitere Tiernachrichten

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