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Gedanken zur artgerechten Tierhaltung

Die private Webseite www.zoo-wuppertal.net ist dem Grünen Zoo Wuppertal wohlgesonnen.

Das Hauptanliegen ist das Präsentieren von Fotos aus dem Zoologischen Garten der Stadt Wuppertal. Dabei wird angestrebt, über die Zeit möglichst viele Tierarten zu zeigen. Nebenbei entsteht zu einigen Bereichen fast so etwas wie eine zeitweise Chronologie.

Natürlich werden auch neue Entwicklungen im Wuppertaler Zoo dokumentiert und begleitet.

Grundsätzlich werden die Veränderungen im Zeitablauf positiv bewertet.

Dies schließt jedoch nicht aus, dass einzelne Aspekte situativ mit einer kritischen Distanz gesehen werden.

In der heutigen Zeit ist es auch üblich, Gedanken öffentlich zu äußern, positive wie nicht ganz positive.

In diesem Sinne können auch kritische Gedanken auf dieser Webseite als konstruktiver Beitrag zur Weiterentwicklung des Grünen Zoos Wuppertal gesehen werden.

 

 


 

Was ist eigentlich ein Zoo?

Das Wort Zoo ist die Kurzform für einen zoologischen Garten.

In § 42 des Gesetzes über Naturschutz und Landschaftspflege (Bundesnaturschutzgesetz - BNatSchG) werden Zoos definiert als dauerhafte Einrichtungen, in denen lebende Tiere wild lebender Arten zwecks Zurschaustellung während eines Zeitraumes von mindestens sieben Tagen im Jahr gehalten werden.

Nach dem Bundesnaturschutzgesetz sind Zoos so zu errichten und zu betreiben, dass bei der Haltung der Tiere den biologischen und den Erhaltungsbedürfnissen der jeweiligen Art Rechnung getragen wird, insbesondere die jeweiligen Gehege nach Lage, Größe und Gestaltung und innerer Einrichtung art- und tiergerecht ausgestaltet sind.

Link zu § 42 des Bundesnaturschutzgesetzes auf www.gesetze-im-internet.de

Mehr Informationen zum Begriff Zoo auf www.wikipedia.de

Mehr Informationen zur Tierhaltung in Zoos beim Verband der Zoologischen Gärten e.V. auf www.zoodirektoren.de

:: 15. April 2017 ::

 

Zoologischer Garten der Stadt Wuppertal

Zoologischer Garten der Stadt Wuppertal.

 

Was ist artgerechte Tierhaltung im Grünen Zoo Wuppertal?

Der Grüne Zoo Wuppertal hat in seinem "Konzept Zoo 2020" als oberstes Ziel die "Verbesserung der Tierhaltung".

Als Maßnahmen zur Zielerreichung werden aufgeführt:
- Neubau attraktiver, naturnaher Tieranlagen
- Umgestaltung und Vergrößerung von Tieranlagen, ggf. durch Zusammenlegung von Gehegen
- Vergesellschaftung verschiedener Arten, Tierbeschäftigung, Tiertraining
- Mehr Platz für Tiere durch Reduzierung der gehaltenen Tierarten.

Der Zoologische Garten der Stadt Wuppertal hat in den letzten Jahren deutliche Anstrengungen unternommen, die Tierhaltung zu verbessern. Als Ergebnis dieser Aktivitäten sind zahlreiche Erfolge wahrzunehmen.

Daneben gibt es aber Entwicklungen im Grünen Zoo Wuppertal, die bei einigen Zoogästen zu Unverständnis und Diskussionen geführt haben.

 

Braunbärenanlage im April 2017 im Grünen Zoo Wuppertal

Braunbärenanlage im April 2017 im Grünen Zoo Wuppertal.

 

Artgerechte Tierhaltung bei den Braunbären?

Seit einigen Wochen sind die Braunbären einzeln auf der Außenanlage oder sogar keine Braunbären auf der Anlage zu sehen.

Die Braunbärin "Brenda" und die Braunbärin "Siddy" dürfen wohl derweil nicht zusammen auf die Außenanlage. Während eine Braunbärin auf der Außenanlage ist, muß die andere Braunbärin im Innenstall bleiben. Zoobesucher/innen hören oft Schlag- und Kratzgeräusche der eingesperrten Braunbärin an der Tür zum Außengehege.

Mitfühlende Zoogäste schlugen schon vor, die Außenanlage mit einem Elektrozaun zu teilen, damit beide Braunbärinnen zeitgleich die Natur erleben dürfen, statt im Innenstall eingesperrt zu sein.

Artgerechte Tierhaltung bei den Pudus?

Der Zoologische Garten der Stadt Wuppertal führt das sogenannte Zuchtbuch für Pudus. Im Grünen Zoo Wuppertal können die Pudus von Zoogästen recht selten auf der begrünten Außenanlage beobachtet werden.

Zoogäste wundern sich über das scheue Verhalten der im Wuppertal Zoo gezeigten Pudus.

Aus Wuppertal stammende Pudus können in einem benachbarten Zoo ausgiebig auf der Außenanlage betrachtet werden. Die Pudus leben dort auf größeren Außenanlagen in Gemeinschaft mit anderen Tierarten.

Artgerechte Tierhaltung bei den Zwergmaras?

Im Südamerikahaus lebt ein Pärchen Zwergmaras auf Betonboden und ist fast gar nicht auf der Außenanlage zu sehen, die gemeinsam mit dem Mittelamerikanischen Tapir genutzt werden könnte.

Die den Zwergmaras verwandte Art der Großen Maras lebt im Wuppertaler Zoo auf der Patagonienanlage in einem Fachwerkhaus und manchmal auch in Erdhöhlen. Die Großen Maras sind oft auf dem riesigen Außenbereich der Patagonienanlage zu betrachten.

Zoogäste wundern sich, warum die Zwergmaras überhaupt angeschafft wurden. Sollte der Grüne Zoo Wuppertal im Sinne seiner eigenen Ziele über eine Reduzierung von Tierarten zugunsten von anderen Tierarten nachdenken, so wäre die Abgabe von Zwergmaras hilfreich, dem Mittelamerikanischen Tapir wieder mehr Bewegungsfläche im Innenbereich zur Verfügung zu stellen.

Artgerechte Tierhaltung bei der Amazonasente?

Seit vielen Monaten ist eine Amazonasente am Wasserbecken im Südamerikahaus zu sehen. Warum eine einsame Schwimmente in einem Haus eingesperrt bleibt, statt mit den anderen Gänsevögeln auf den Teichen unter dem natürlichen Himmel zu leben, bleibt den Zoogästen rätselhaft.

Artgerechte Tierhaltung beim Großen Ameisenbär?

Zoogäste wundern sich über die Gestaltung der Innenanlage des Großen Ameisenbärs. Mehrere Schilder im Südamerikahaus weisen die Zoogäste darauf hin, dass der Große Ameisenbär empfindlich auf Stress reagiert.

Zoogäste rätseln, warum die Rückzugsfläche bzw. der Schlafplatz für den Großen Ameisenbär direkt an die Besucherscheibe gebaut wurde, statt einen ruhigeren Ort weiter entfernt von den Besucherscheiben zu wählen.

Der Große Ameisenbär ist selten auf der Außenanlage zu sehen. Stammgäste haben hierfür eine einfache Erklärung. Gefüttert wird ausschließlich im Innenbereich, so dass es für den Großen Ameisenbär draußen nichts zu holen gibt.

Artgerechte Tierhaltung bei den Kleinen Wüstenspringmäusen?

Im Besucherbereich des Okapi-Hauses gibt es ein Schaugehege, in dem zwei Kleine Wüstenspringmäuse untergebracht sind. Selbst Stammbesucher/innen haben die Kleine Wüstenspringmaus kaum oder gar nicht gesehen.

Die Ausschilderung am Gehege informiert die Zoogäste, dass die Kleine Wüstenspringmaus ein nachtaktiver Einzelgänger ist, der tagsüber schläft.

Zoobesucher/innen fragen, ob es eine artgerechte Tierhaltung ist, Tiere im Wuppertaler Zoo einzusperren, die für Zoogäste nicht zu sehen sind. Die Zurschaustellung ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz ein wesentliches Element der Existenzberechtigung von Zoos.

Die Abgabe solcher für Zoogäste in der Regel nicht sichtbarer Tiere wäre ein guter Weg, den gewonnenen Raum den verbleibenden Tierarten zu überlassen.

Artgerechte Tierhaltung im Terrarium?

Im Laufe der Zeit wechseln so manche Tierarten im Terrarium. Aufgrund der erforderlichen klimatischen Bedingungen für die einzelnen Tierarten sind Gehegebesetzungen nicht immer einfach.

Absolut überflüssig ist die Besetzung mit Landeinsiedlerkrebsen im Gehege des Gebänderten Fidschi-Leguans, weil die Landeinsiedlerkrebse für Zoogäste faktisch nicht zu sehen sind.

Die Krokodilhöckerechse im rechten Bereich des Terrariums hockt zu Besucherzeiten fast ständig statisch im Wasser vor der Besucherscheibe. Im mittleren Bereich des Terrariums gibt es auch ein Schaugehege für die Krokodilhöckerechse. Dieses Gehege scheint den Erfordernissen von Krokodilhöckerechsen wohl zu entsprechen, weil sich die Krokodilhöckerechse in diesem Gehege scheinbar deutlich wohler fühlt und agil bewegt.

Artgerechte Tierhaltung beim Schwarzschnabelstorch?

In einem Außengehege unterhalb des Vogelhauses wird seit Jahren ein Schwarzschnabelstorch in einer relativ kleinen überspannten Drahtvoliere gehalten. Für Zoogäste ist der große Schreitvogel so gut wie nicht zu sehen. In der benachbarten Storchen-Außenanlage läuft ein Weißstorch frei über das Gelände.

Ein so großer Schwarzschnabelstorch in einem relativ kleinen Käfig wirft schon die Frage der artgerechten Haltung auf. Wenn es dauerhafte Gründe geben sollte, den Schwarzschnabelstorch nicht auf die freie Außenanlage zu lassen, so wäre es besser, den Schwarzschnabelstorch zügig abzugeben.

Artgerechte Tierhaltung bei den Böhmzebras?

Zebras sind eigentlich Herdentiere, zumindest leben sie normalerweise in kleinen Familiengruppen. Die zwei übriggebliebenen Böhmzebras sollten Gesellschaft bekommen oder die Tierart demnächst abgegeben werden.

Artgerechte Tierhaltung bei den Nebelpardern?

Gemäß der Ausschilderung am Gehege der Nebelparder sind diese Großkatzen dämmerungsaktiv. Das hat zur Folge, dass wenige Zoobesucher/innen zu normalen Besuchszeiten die Gelegenheit haben, die edlen Raubkatzen auf den Außenanlagen sehen zu dürfen. Selbst im schummrigen Innengehege des Großkatzenhauses sind die Nebelparder selten zu betrachten.

Eine Tierart, die nicht der Zurschaustellung im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes dient, sollte zum Wohl dieser Tiere nicht im Wuppertaler Zoo eingesperrt werden.

Artgerechte Tierhaltung bei den Asiatischen Goldkatzen?

Die Asiatische Goldkatze gehört zur Unterfamilie der Kleinkatzen. Die in Wuppertal beheimateten Tiere scheinen sehr stressanfällig zu sein. Nierenerkrankungen, die sogar zum Tod einzelner Tiere führten, scheinen im Wuppertaler Zoo nicht selten zu sein.

Die Neugestaltung des Besucherbereichs im Großkatzenhaus vor den Innengehegen der Asiatischen Goldkatzen trifft bei den Zoogästen auf ein geteiltes Echo. Die einen finden es ganz nett, den Besucherbereich zum Wohl der Tiere einzuschränken. die anderen wundern sich über die Dekorationen mit toten Pflanzenteilen und grünen Plastikpflanzen, die eigentlich gar nicht zum Konzept des Grünen Zoos Wuppertal passen.

Nicht wenige Zoobesucher/innen sind der Meinung, dass die schönen aber stressanfälligen Asiatischen Goldkatzen nicht in dieses Großkatzenhaus gehören und daher aus Tierschutzgründen abgegeben werden sollten.

Im Großkatzenhaus des Wuppertaler Zoos leben derzeit drei Tierarten: die Asiatische Goldkatze, der Nebelparder und der Indische Leopard.

Die beiden Indischen Leoparden, die Leoparden-Katze "Bhrikuti" und der Leoparden-Kater "Bhagya", werden wohl bis zu ihrem Tod im Zoologischen Garten der Stadt Wuppertal verbleiben. Die ggf. frei werdenden Gehege der Asiatischen Goldkatzen könnten ebenso wie die ggf. freiwerdende Gehege der Nebelparder konsequent für Kleinkatzen genutzt werden.

Perspektivisch bleibt festzustellen, dass das Großkatzenhaus nach heutigen Maßstäben nicht für eine zeitgemäße Haltung von Großkatzen geeignet ist. Ein Umbau des Großkatzenhauses zu einem (Klein-) Katzenhaus wäre naheliegend.

Nach einem Umzug der Kleinkatzen aus dem jetzigen Kleinkatzenhaus in das dann neugestaltete (jetzige Groß-) Katzenhaus könnte der Zoo Wuppertal das jetzige völlig veraltete Kleinkatzenhaus räumen und abreißen.

Über eine Neunutzung der Fläche des jetzigen Areals des Kleinkatzenhauses mit eventuellem neuen zusätzlichen Areal, das bisher außerhalb des Zoogeländes liegt, könnte dann völlig neu disponiert werden.

Artgerechte Tierhaltung bei den Erdmännchen?

Vor einigen Monaten wurde ein Teil der Außenlage der Erdmännchen umgestaltet. Im Vergleich mit modernen Anlagen für Erdmännchen in anderen Zoos genügt die aktuelle Gestaltung eigentlich nicht den Ansprüchen der Erdmännchen. Die Möglichkeiten zum Graben und Erdbauen könnten aus Gründen der artgerechten Tierhaltung deutlich erweitert werden.

Artgerechte Tierhaltung bei den Turkmenischen Maushamstern?

In ein kleines Schaugehege an der neuen Schneeleoparden-Anlage sollen Turkmenische Maushamster einziehen. Das artgerechte Verhalten von Maushamstern wäre, sich tagsüber zu verstecken, weil die Tierart nachtaktiv ist.

Zoogäste fragen bereits jetzt, warum zum wiederholten Mal Tierarten in den Wuppertaler Zoo geholt werden, die für Zoogäste nicht sichtbar sind. Für die Turkmenischen Maushamster wäre es besser, nicht sinnlos eingesperrt zu werden. Den Zoogästen könnte man eine frustrierende Suche nach den Tieren ersparen.

Artgerechte Tierhaltung bei der Sibirischen Tigerin?

Die Sibirische Tigerkatze "Mymoza" hat wohl vor dem Wechsel nach Wuppertal ein traumatisches Erlebnis gehabt, das dazu führte, dass die große Raubkatze nicht oder nur wenige Schritte auf die für sie vorgesehene Außenanlage geht.

Zoogäste machen sich Sorgen um den Gesundheitszustand der Sibirischen Tigerin "Mymoza". Die in den Augen von einigen Zoogästen scheinbar abgemagerte Raubkatze leidet nach Meinung von diesen Zoobesucher/innen augenscheinlich unter Muskelschwund, weil sie seit Jahren wenig Bewegung hat.

Das vorübergehende Anpflanzen von Rasen im Innengehege des Tigerhauses wurde von so manchen Leuten nur mit Kopfschütteln zur Kenntnis genommen. Stammbesucher/innen wundern sich, warum Hinweise zur Umgestaltung des Außenbereichs für die Sibirische Tigerkatze nicht umgesetzt werden.

Zwei wesentliche Merkmale einer Umgestaltung der Außenanlage für die Sibirische Tigerin wären eine Überdachung vor dem Ausgangsbereich und große Pflanzen, die als Versteckmöglichkeit für die Großkatze auf der Außenanlage dienen könnten.

Zusätzlich sollte aus Gründen der artgerechten Tierhaltung geprüft werden, ob der Zaun zur vielgenutzen Samba-Trasse durch eine Wand ersetzt werden könnte, um die Störungen durch die Spaziergänger und Radfahrer zu reduzieren.

Artgerechte Tierhaltung bei den Afrikanischen Löwen?

Seit vielen Jahren lebt die im Februar 2009 geborene Löwenkatze "Luena" zusammen mit ihrem im September 1999 geborenen Löwenvater "Massai" im Innengehege und auf der Mini-Außenanlage im Löwenhaus.

Auf das größte Löwengehege, das jemals in einem deutschen Zoo gebaut wurde, der sogenannten Löwensavanne im Grünen Zoo Wuppertal, werden die beiden Löwen "Massai" und "Luena" nicht gelassen.

Dass der alte Löwenkater Massai seinen "Altersruhesitz" auf den Mini-Anlagen hat, wird von Stammbesucher/innen noch akzeptiert. Die Zoogäste haben jedoch Mitleid mit der Löwenkatze "Luena", die auf den Mini-Anlagen dahinvegetiert, statt auf die Riesenaußenanlage zu dürfen.

Ab und zu kann beobachtet werden, wie Löwenkater "Massai" sich mit seiner Löwentochter "Luena" paart. Für Gelegenheitsbesucher ein interessantes Schauspiel. Stammbesucher/innen sehen das Inzuchtspektakel mit Grausen, auch wenn aufgrund von Verhütungsmaßnahmen Nachwuchs nicht zu erwarten ist.

 

Afrikanische Löwen im Dezember 2016 Zoo Wuppertal

Afrikanische Löwen im Dezember 2016 Zoo Wuppertal.

Artgerechte Tierhaltung bei den Afrikanischen Elefanten?

Der Afrikanische Elefantenbulle "Tusker" wird im sogenannten geschützten Kontakt gehalten. Die übrigen Mitglieder der Elefantengruppe stehen im Zoologischen Garten der Stadt Wuppertal im sogenannten direkten Kontakt mit Tierpflegern.

Die Meinung der Zoogäste zu den Haltungsbedingungen der Afrikanischen Elefanten im Grünen Zoo Wuppertal ist geteilt.

Der überwiegende Teil der Zoobesucher/innen ist begeistert von den direkten Kontaktmöglichkeiten, die im Zoo Wuppertal sogar bis hin zum Berühren der Elefanten durch Zoobesucher/innen praktiziert wird.

Eine wachsende Anzahl von Zoogästen findet, dass solche "Zirkus-Nummern" bei den Afrikanischen Elefanten im Grünen Zoo Wuppertal nicht zu einer artgerechten Haltung von Elefanten in Zoos gehören.

Artgerechte Tierhaltung hinter den Kulissen?

So manche Tierarten verschwinden plötzlich aus den Schaugehegen und werden den Ausschilderungen zufolge im Wuppertaler Zoo "hinter den Kulissen" untergebracht.

Zwei große Bereiche hierfür sind das Überwinterungshaus für Vögel neben dem historischen Gebäude der Zoodirektion und die Gebäude des ehemaligen Max-Planck-Instituts oberhalb des Elefantenhauses.

So manche Zoogäste würden sich gern diese Areale anschauen, zumindest im Rahmen von Sonderführungen. Bisher läßt der Wuppertaler Zoo die Besucher/innen nicht einmal mit Sonderführungen in die Bereiche "hinter die Kulissen" blicken. Einige Zoobesucher/innen befürchten, dass es vielleicht Gründe für diese Art der Geheimhaltung geben könnte.

 

SCHÖNER ZOO WUPPERTAL

Der Zoologische Garten der Stadt Wuppertal ist ein landschaftlich reizvoller Tierpark, der sein besonderes Merkmal programmatisch mit dem neuen Slogan "Der Grüne Zoo Wuppertal" zum Ausdruck bringt.

Die Neugestaltung und Neuausrichtung des Wuppertaler Zoos wird von den Zoobesucher/innen positiv aufgenommen.

Die obigen Anmerkungen dürfen als positiver Beitrag zur Optimierung der Zukunft des Wuppertaler Zoos gewertet werden. Die Sammlung und Veröffentlichung der Punkte auf dieser Webseite geschieht, weil Zoobesucher/innen das Gefühl haben, vor Ort selten gegenüber Zoo-Mitarbeitern solche Gedanken äußern zu können.

Zoobesucher/innen dürfen sich optimistisch auf die Gestaltung der Zukunft des Grünen Zoos Wuppertal freuen!

:: 15. April 2017 ::

 

Symbol für die rosige Zukunft: Blühende Magnolie im April 2017 im Wuppertaler Zoo

Symbol für die rosige Zukunft: Blühende Magnolie im April 2017 im Wuppertaler Zoo.